Fünf Fragen an Dr. Marina Langfeldt

Die Menschen hinter dem Mediationstag: Dr. Marina Langfeldt

Wir möchten Ihnen gerne einen Eindruck von den Menschen geben, die den Mediationstag 2019 gestalten werden. Dazu haben wir unseren Referentinnen und Referenten fünf Fagen gestellt. Viel Spaß beim Nachlesen!

Dr. Marina Langfeld, Gesicht und Schultern im Portrait

Bitte stelle Dich kurz vor. Dr. jur. Marina Langfeldt, Zertifizierte Mediatorin mit den Schwerpunkten Interkulturelle Mediation und Mediation im Gesundheitswesen, Oberstaatsanwältin a.D.

Wo hast Du Berührungspunkte zur Konfliktbewältigung? In der Strafjustiz, in der ich lange tätig war, geht es fast immer um die Lösung von Konflikten. Bei meinen Auslandseinsätzen für die EU in Albanien, Kroatien und der Türkei habe ich zusätzlich die Methoden der Interkulturellen Mediation schätzen gelernt. Inzwischen beschäftige ich mich intensiv mit medizin-juristischen Themen und Mediation im Gesundheitswesen.

Welches Thema möchtest Du uns beim Mediationstag näher bringen? Ich möchte den Mediatoren, die selbst keine Juristen sind, allgemeine Rechtskenntnisse nahebringen: hilfreich für die Mediation und für das tägliche Leben!

Was ist Deiner Meinung nach für ein friedliches Zusammenleben hilfreich? Ein Verständnis davon, dass ein Begriff wie die Menschenwürde in unterschiedlichen Kulturkreisen unterschiedliche Bedeutungen haben kann, ebenso wie die unterschiedliche Bedeutung des Wortes Pünktlichkeit in einer Familie.

Wenn Du die Möglichkeit hättest, eine konkrte Veränderung in unserer Gesellschaft maßgeblich zu bestimmen, was wäre Dein Projekt. Mein Projekt wäre die Gründung eines Dachverbandes von Umweltschutzorganisationen in Deutschland, um eine Institution wie den National Trust in Großbritannien zu schaffen mit dem Ziel, die Menschen für die Umwelt und deren Schutz zu begeistern.

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Sie haben Lust auf den Mediationstag 2019 bekommen?  Hier finden Sie das gesamte Programm