Unsere Vorträge und Workshops für Sie am 14. Mediationstag, am 26. Januar 2019


Ein Tag im Zeichen der Mediation: Informieren Sie sich über die Grundlagen der Konfliktbearbeitung oder bilden Sie sich fort bei unseren Fachvorträgen. Wir möchten Sie herzlich einladen!


Und das gibt es zu entdecken:

Weil Miteinander auch anders geht: Arbeitskultur gestalten (Vortrag)
Über den Wandel von Arbeitskultur wird spätestens seit den Veröffentlichungen von Frédéric Laloux (Reinventing Organizations) viel diskutiert. Themen wie Fachkräftemangel und Digitalisierung, … treiben die Diskussionen an. Es geht um Wandel von Führung und Zusammenarbeit. Wie sehen mögliche neue Formen des Miteinanders aus, was bedeuten diese für die eigene Haltung, das eigene Tun? Lässt sich all dies gestalten? Und: Was hat das mit Mediation zu tun? Der interaktive Impuls-Vortrag gibt Einblicke, inspiriert, mutet zu und lädt ein zum offenen Dialog.
Andrea Rawanschad, Rechtsanwältin und Mediatorin, Kanzlei waagerecht, Aachen


Würde ist nicht nur ein Konjunktiv (Vortrag)
I have a dream: dass wir respektvoll miteinander umgehen und uns gegenseitig achten, dass wir zusammen Erfolge und Freuden teilen, dass wir uns gegenseitig motivieren und stärken, kurz: ein Zusammenleben in Würde… Das geht uns alle an, hier sind wir alle verantwortlich. Es geht um gute Beziehungen und wechselseitige Akzeptanz, auch in schwierigen Phasen. Stabile Beziehungen und Kooperation sind tiefe menschliche Bedürfnisse. Diese zu erfüllen sollte Richtschnur und Leitidee für unser Handeln sein. Mediation ist Teil davon.
Dr. med. Heinz Pilartz, Arzt und Mediator, Forum M, Alfter bei Bonn


Von der heilenden Kraft der anderen Perspektive (Vortrag)
Mit der ihm eigenen verschmitzten Art erzählt uns Willibert Pauels, irdische wie himmlische Geschichten über Menschen, Begebenheiten und Einsichten, mal frech und humorvoll, mal fromm und philosophisch. In seiner Rede geht es immer wieder um die Leichtigkeit des Seins und um die Perspektive, aus der wir den Menschen betrachten. Dabei kommen auch eigene, z.T. leidvolle persönliche Erfahrungen zur Sprache. Freuen Sie sich auf einen ebenso heiteren wie besinnlichen Abschlussvortrag eines einzigartigen Vortragskünstlers.
Wilibert Pauels, Katholischer Diakon und Karnevalist „Ne bergische Jung“


Allgemeine Rechtskenntnisse für Mediatoren (Workshop)
Für die Mediatoren, die nicht für den Berufsstand der Juristen qualifiziert sind, werden in dem Workshop allgemeine Rechtskenntnisse vermittelt, die erforderlich sind, um die rechtlichen Folgen einer Streitigkeit zu verstehen. Dadurch sollen die Teilnehmer in die Lage versetzt werden, bereits zu Beginn einer Mediation eine Vorstellung davon zu haben, ob und gegebenenfalls wann im Laufe der Mediation externer Rechtsrat von den Medianten einzuholen sein könnte.
Dr. Marina Langfeldt


Selbstmarketing für Mediatoren (Workshop)
Die Ausbildung ist abgeschlossen und Sie sind bereit für die erste Mediation. Nur weiß das da draußen noch niemand… Wir werden einen praxisbezogenen Einblick in einen ganzheitlichen Ansatz der Selbstvermarktung geben. Es geht darum mit kleinem Budget trotzdem eine Wirkung zu erzielen und Medianten zu werben.
Katharina Müller


Gefühle in der Wirtschaft? Lassen Sie uns doch sachlich bleiben! (Workshop)
Besonders im Berufsalltag wünschen sich die Mediaten häufig, dass wenn alles sachlich perfekt geregelt ist, dann auch die Konflikte verschwinden und alles erfolgreich funktioniert. Wie wir in der Mediation diesen Irrglauben auffangen, die  Beziehungsebene wieder professionell und vertrauensvoll aufbauen und die Emotionalkompetenz mit Gefühl neu aufstellen, das sind die Themen dieses Workshops.
Sabine Krause, Diplom Ökonomin, Mediatorin Bereich Wirtschaft und Gesundheit


Macht und Ohnmacht (in) der Mediation (Workshop)
In der Mediation sollen sich die Beteiligten auf Augenhöhe begegnen. Gleichzeitig mediieren wir innerhalb von Machtstrukturen. Strukturelle Benachteiligungen und ungleiche Ressourcenverteilung aufgrund von Status, Kompetenzen, Geschlecht oder anderen Faktoren werfen die Frage auf: Wie kann (oder sollte) mit Machtungleichgewichten im Mediationsverfahren umgegangen werden?
Larissa Kunze


Weil wir die Freiheit haben, uns voneinander zu unterscheiden: Wie Konflikte in unseren Alltag kommen. (Workshop)
In dem Workshop arbeiten wir gemeinsam an den Fragen:
Was ist ein Konflikt? Warum verlieren wir in einem eskalierenden Konflikt die Fähigkeit, miteinander zu reden? Und: Wie kann Mediation einen Konflikt beeinflussen?
Thomas Reis


Wertschätzende Kommunikation, wenn’s mal knifflig wird. (Workshop)
Dass es im Alltag mal hitzig wird, ist vollkommen normal. Dass dann die Wellen hochschlagen, ebenfalls. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, bei hohen Wellen gute Lösungen zu finden – das wissen wir alle. Dabei gibt es Wege, auch in diesen durchaus schwierigen Situationen noch wertschätzend zu sprechen und zu hören. Wie das geht – damit beschäftigen wir uns gemeinsam in diesem Workshop. Inklusive Tipps & Tricks, die Ihnen den Alltag erleichtern können, wenn Sie sie mitnehmen.
Susanne Weisheit


Das Erfolgsgeheimnis der Mediation. Wie und warum funktioniert Mediation? (Vortrag)
In diesem Vortrag stehen die Wirkungsweisen und Erfolgsfaktoren einer Mediation im Mittelpunkt. Sie erfahren mehr darüber, wie Kommunikationshemmnisse überwunden werden, Emotionen sinnvoll und hilfreich sein können, wie der Mediator leitet und die einzelnen Medianten schützt, wie das Sich-bewusst-werden der eigenen Interessen und Bedürfnisse und der der anderen Seite hilft, welche wundersame Wirkung der 1. Schritt hat und welche Erleichterung sich bei den Medianten einstellt, wenn sich das Ergebnis abzeichnet, u. v. a. m.

Klaus Cox, Rechtsanwalt, Mediator


Was brauchst Du? Bedürfnisse als Schlüssel für gegenseitiges Verständnis (Film-Workshop)
Wenn Menschen über ihre Bedürfnisse statt über Positionen sprechen, wird Verstehen möglich. So können Konflikte gelöst werden. Anhand einer Praxis-Familienmediation begreifen wir, was im Konflikt hinter den Standpunkten steht. In dem Film-Workshop üben wir ganz praktisch, wie sich die unterschiedlichen Bedürfnisse lesen lassen.
Thea Francke