Fünf Fragen an Andrea Rawanschad

Die Menschen hinter dem Mediationstag: Andrea Rawanschad

Wir möchten Ihnen gerne einen Eindruck von den Menschen geben, die den Mediationstag 2019 gestalten werden. Dazu haben wir unseren Referentinnen und Referenten fünf Fagen gestellt. Viel Spaß beim Nachlesen!

Bitte stellen Sie sich kurz vor. Andrea Rawanschad – Facilitation, Mediation, Training. Ich brenne für strukturierte gute Kommunikation, Visual Facilitation sowie menschlich zugewandte Organisations- und Führungsentwicklung.

Wo haben Sie selbst Berührungspunkte zur Konfliktbewältigung? Ich bin spezialisiert auf Konfliktlösungen im Arbeitsleben und arbeite damit überall dort, wo sich Menschen im Arbeitsleben (im wahrsten Sinne des Wortes) nicht mehr verstehen. Das heißt, es geht um Verstehen und Verständnis im Arbeitsleben. Dies kann durch die Mediation von Teamkonflikten geschehen, durch die strukturierte Vermittlung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat, die Moderation von Tarifvertragsverhandlungen oder vermehrt auch die facilitative Unterstützung von Organisationen in Veränderungsprozessen.

Welches Thema möchten Sie uns am Mediationstag näherbringen? Erst kürzlich sprach ein guter Freund bei einem gemeinsamen Glas Wein ganz unbedarft von seiner Work-Life-Balance und der Arme war sichtlich überrascht, wie ‘rege‘ ich reagiert habe. Für mich unterstellt die Work-Life-Balance , dass es einen guten Ausgleich geben muss zwischen Arbeit und Leben. Die Selbstverständlichkeit, mit der wir diese Formulierung im allgemeinen Sprachgebrauch nutzen, finde ich bemerkenswert. Dabei ist doch Arbeitszeit ebenso wertvolle Lebenszeit wie Zeit mit der Familie, Urlaub, etc. Und daran merke ich dann beispielsweise, wie sehr mir das Thema „Weil Miteinander auch anders geht: Arbeitskultur gestalten“ am Herzen liegt. Mich hat vor diesem Hintergrund das Buch „Reinventing Organizations“ beeindruckt, weil der Autor Frederic Laloux hier anschaulich die für ihn wahrnehmbare Sehnsucht beschreibt, auch im Arbeitsleben ganz Mensch zu sein und erkennen zu können, in der eigenen Kompetenz wirksam zu sein. Dies ist vielen nach wie vor nicht vorstellbar in der immer schneller und komplexer werdenden VUCA-Welt und meine These ist, dass es nicht nur machbar, sondern sinnvoll ist. Und ich freue mich darauf, über dieses aus meiner Sicht so spannende Thema am Mediationstag zu sprechen und idealerweise zu inspirieren und in einen offenen Austausch zu kommen.

Was ist Ihrer Meinung nach für ein friedliches Zusammenleben hilfreich? Meine Lieblingserklärung für den Begriff Konflikt kommt von einem Kind und lautet “Ein Konflikt ist ein Problem, das weh tut”. Das finde ich ganz wunderbar auf den Punkt gebracht, denn so hilfreich Konflikte theoretisch auch sein mögen – wo es knirscht da wächst es – so sehr wollen wir sie vermeiden, da wir uns nicht wohl fühlen. Meiner Meinung nach ist daher alles hilfreich für ein friedliches Zusammenleben, das die Konfliktkompetenz stärkt, so dass wir als Einzelne wie auch als Gesellschaft mit schwierigen und komplexen Situationen besser umzugehen lernen. In einer immer komplexer werdenden Welt ist es notwendig für ein friedliches Zusammenleben, dass wir mit Komplexität umgehen können, sonst übernehmen die Schwarz-Weiß-Maler und dann wäre die Welt nicht nur im übertragenen Sinne weniger bunt.

Wenn Sie die Möglichkeit hätten, eine konkrete Veränderung in unserer Gesellschaft  maßgeblich zu bestimmen, was wäre Ihr Projekt? Mein Projekt wäre das Thema „Zuhören/Verstehen“ in Schule und Studium aufzunehmen. Wir lernen in der Schule Lesen und Schreiben, aber aufmerksames Zuhören des Verstehen willens (und nicht des Antworten willens), das wird uns nicht beigebracht. Ich habe das auch im juristischen Studium an keiner Stelle gelernt, sondern erst in meiner Mediationsausbildung. Heute ist dies eines meiner wesentlichen Arbeitsmittel.

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Fünf Fragen an Susanne Weisheit

Die Menschen hinter dem Mediationstag: Susanne Weisheit

Wir möchten Ihnen gerne einen Eindruck von den Menschen geben, die den Mediationstag 2019 gestalten werden. Dazu haben wir unseren Referentinnen und Referenten fünf Fagen gestellt. Viel Spaß beim Nachlesen!

seitliches Portrait von Susanne Weisheit vor einer Mauer stehend

Bitte stelle Dich kurz vor. Ich habe in meinem „ersten Berufsleben“ 😊 lange als Wirtschaftsingenieurin gearbeitet – in zahlreichen Rollen als Führungskraft, Projekt-, Prozess- und Produktmanagerin und vieles mehr. Bei aller Vielseitigkeit gab es bei mir ein Hauptanliegen: die Zusammenarbeit der Menschen so zu organisieren und zu fördern, dass jeder einen guten Platz findet und dass die Kommunikation und das Miteinander im Sinne aller Beteiligten funktioniert und daraus gemeinsamer Erfolg erwächst.

Und so habe ich daraus meinen aktuellen Beruf gemacht: ich berate freiberuflich Unternehmen und Verwaltungen genau in diesem Thema „Konfliktmanagement und Zusammenarbeit“. Ich bin ausgebildete/zertifizierte Mediatorin und habe darüber hinaus weitere intensive Ausbildungen, insbesondere im Systemdesign bzw. mit systemischen Blick, durchlaufen.

Ich freue mich jeden Tag darüber, meinen Traumberuf ausüben zu dürfen und etwas beizutragen, das die Arbeitswelt für alle Beteiligten bei aller wirtschaftlicher Notwendigkeit gleichzeitig so sinnvoll und angenehm wie möglich macht.

Wo hast Du selbst Berührungspunkte zur Konfliktbewältigung? Natürlich führe ich selbst Mediationen und Konfliktcoachings durch. Außerdem unterstütze ich Unternehmen und Verwaltungen dabei, eigene Konfliktmanagementsysteme aufzubauen. Hintergedanke dabei ist: die Frage ist nicht, ob es Konflikte gibt, sondern wie konstruktiv wir mit ihnen umgehen. Der Aufbau von Konfliktmanagementsystemen kann somit als eine Art Meta-Mediation verstanden werden.

Welches Thema möchtest Du uns beim Mediationstag näher bringen?
Am Mediationstag werde ich mit allen Interessierten Möglichkeiten der wertschätzenden Kommunikation näher zu beleuchten. Insbesondere, wenn es mal hitzig wird, ist es nur allzu menschlich, in vorwurfsvolle Haltung abzugleiten – wer kennt das nicht von sich selbst?

Und doch erweist es sich immer wieder als günstiger, auf die Bedürfnisse aller im Gespräch zu achten und damit Lösungen einfacher zu machen oder überhaupt erst zu ermöglichen. Wer zieht schon die Überprüfung des eigenen Verhaltens in Betracht, wenn er Vorwürfe bekommt? Die berechtigten Anliegen des/der Anderen zu sehen, wenn die eigenen auch gehört werden und ihren Platz haben, fällt hingegen schon leichter. Nicht wahr?

Was ist Deiner Meinung nach für ein friedliches Zusammenleben hilfreich? Ein wertschätzender und empathischer Dialog, in dem alle Gesprächsbeteiligten versuchen, die Haltung und den Standpunkt des Gegenübers zu verstehen.

Verstehen muss ja nicht heißen, einverstanden zu sein. Ein Verstehen ermöglicht dennoch, über sachliche Unterschiede so zu sprechen, dass Lösungen gefunden werden können.

Für diese Art Dialog – in dem es anders als bei einer Diskussion nicht um „recht haben“ oder „gewinnen“ geht – halte ich das wirkliche Zuhören für sehr unterschätzt. Zuhören, um zu verstehen; nicht Zuhören, um antworten zu können.

Hört sich banal an und erweist sich doch immer wieder als schwierig.

Wenn Du die Möglichkeit hättest, eine konkrete Veränderung in unserer Gesellschaft maßgeblich zu bestimmen, was wäre Dein Projekt? Ich würde das Zuhören und die darauf basierende Gesprächsform des wertschätzenden, empathischen Dialogs mit allen Kräften fördern – noch mehr, als ich es heute schon in meinem unternehmerischen und privaten Alltag bestmöglich tue. Ganz im Sinne Richard von Weizsäcker „Lernen Sie miteinander leben, nicht gegeneinander.“ Ich bin überzeugt, dass die Macht der Gemeinschaft sehr groß ist: dass wir so und nur so die drängenden Probleme unserer Zeit lösen können. Und dass wir es auf diesem Weg können, auch wenn die Nachrichten häufig einen anderen Eindruck vermitteln. Insofern würde ich das Zitat sogar noch etwas abwandeln: „Lernen Sie miteinander sprechen (und zuhören), nicht gegeneinander.“

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Fünf Fragen an Larissa Kunze

Die Menschen hinter dem Mediationstag: Larissa Kunze

Wir möchten Ihnen gerne einen Eindruck von den Menschen geben, die den Mediationstag 2019 gestalten werden. Dazu haben wir unseren Referentinnen und Referenten fünf Fagen gestellt. Viel Spaß beim Nachlesen!

Porträt von Larissa Kunze

Bitte stelle Dich kurz vor.  Ich bin Larissa, 28 Jahre alt und lebe seit ca. zwei Jahren in Bonn. Hier arbeite ich in einer großen Organisation im Bereich der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Nebenberuflich baue ich zurzeit meine Freiberuflichkeit auf: Mediation, aber auch psychosoziale Beratung, spielen hier seit vier Jahren eine wichtige Rolle in meiner professionellen Weiterbildung. Da ich viele Jahre im Ausland gelebt, gearbeitet und studiert habe, ist meine Herangehensweise an Konflikte eingebettet in gesellschaftspolitische und kultursensible Fragestellungen.

Wo hast Du selbst Berührungspunkte zur Konfliktbewältigung? Konflikte sind in großen Arbeitsstrukturen und komplexen Tätigkeitsfeldern unvermeidbar und wichtig. In meiner hauptberuflichen Tätigkeit arbeite ich im abteiteilungsübergreifenden Projektmanagement, von daher lege ich meinen Fokus darauf, vermittelnd zu wirken (auch ohne offizielles Mediations-Mandat). Durch mein Masterstudium der Friedens- und Konfliktforschung in Großbritannien sowie meine Mitarbeit und Mediationsausbildung bei inmedio berlin habe ich eine analytische Herangehensweise an Konfliktbewältigung entwickelt. Diese hilft mir sehr dabei, Potentiale für eine verbesserte Zusammenarbeit zu erkennen und Projekte nachhaltig voranzutreiben.

Zudem engagiere ich mich ehrenamtlich in der Arbeit mit geflüchteten Menschen. Anders als in meinem Arbeitskontext werden hier Konflikte oft „kulturalisiert“ und die Bewältigung dreht sich schnell um Wertvorstellungen, die als absolut wahrgenommen werden.

Welches Thema möchtest Du uns beim Mediationstag näher bringen? Ich werde mich mit euch mit der Rolle von Machtungleichheiten im Mediationsprozess beschäftigen. In der Mediation sollen sich die Beteiligten auf Augenhöhe begegnen – gleichzeitig mediieren wir innerhalb von Machtstrukturen. Strukturelle Benachteiligungen und ungleiche Ressourcenverteilung aufgrund von Status, Kompetenzen, Geschlecht und anderen Faktoren werfen die Frage auf: Wie kann (oder sollte) mit Machtungleichgewichten im Mediationsverfahren umgegangen werden?

Da wir auch unsere eigenen Prägungen und Privilegien in jede Situation mitbringen, ist die Auseinandersetzung mit diesem Thema vielfältig und komplex. Ich freue mich auf einen spannenden Workshop!

Was ist Deiner Meinung nach für ein friedliches Zusammenleben hilfreich? Ein Zusammenkommen von Faktoren auf verschiedenen Ebenen:

• Einer empathischen Grundhaltung jedes Menschen durch Selbstreflektion.

• Zwischenmenschliches Verständnis und aufrichtiges Interesse durch Dialog, Engagement und Mut.

• Reduktion struktureller Ungerechtigkeit durch entsprechende politische Rahmensetzung.

Wenn Du die Möglichkeit hättest, eine konkrete Veränderung in unserer Gesellschaft maßgeblich zu bestimmen, was wäre Dein Projekt? Ich würde Lernerfahrungen in den Bereichen Selbstreflexion, Empathie und konstruktiver Kommunikation viel intensiver, regelmäßiger und früher im Leben aller Menschen verankern. Am besten sollten diese zu integralen Bestandteilen der Schulcurricula werden, wo Methoden beigebracht und Dialogräume geschaffen werden. Bestenfalls würde dies zu einer verinnerlichten Grundhaltung führen, durch die Konflikte in unserer Gesellschaft viel konstruktiver bewältigt werden könnten.

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Fünf Fragen an Willibert Pauels

Die Menschen hinter dem Mediationstag: Willibert Pauels

Wir möchten Ihnen gerne einen Eindruck von den Menschen geben, die den Mediationstag 2019 gestalten werden. Dazu haben wir unseren Referentinnen und Referenten fünf Fagen gestellt. Viel Spaß beim Nachlesen!

Der Kabarettist und Karnevalist Willibert Pauels in seinem Kostüm mit schwarzer Hose, Hosenträgern, rotem T-Shirt, schwarzer Lederweste, roter Nase, Brille und Melonenhut

Bitte stellen Sie sich kurz vor. Mein Name ist Willibert Pauels, katholischer Diakon und Kabarettist. Bekannt als „ne bergischer Jung“ im Kölner Karneval (weitere Infos falls gewünscht auf Wikipedia )

Wo haben Sie selbst Berührungspunkte zur Konfliktbewältigung? Da ich ja wie jeder Mensch mindestens 2 Seelen in meiner Brust habe sind die heftigsten Konflikte die einer Mediation bedürfen in mir selbst. Ausserdem bin ich verheiratet. 😊

Welches Thema möchten Sie uns beim Mediationstag näher bringen? „Von der heilenden Kraft der anderen Perspektive“

Was ist Ihrer Meinung nach für ein friedliches Zusammenleben hilfreich? siehe „Ad 3“

Wenn Sie die Möglichkeit hätten, eine konkrete Veränderung in unserer Gesellschaft maßgeblich zu bestimmen, was wäre Ihr Projekt? Alle Gebäude in Städten beseitigen, die eine verheerende Hässlichkeit ausstrahlen (das sind zu 99% Gebäude der 70ger Jahre. Der Baustil heißt nicht umsonst „Brutalismus“). An deren Stelle Gebäude errichten die Schönheit und Geborgenheit ausstrahlen. Wenn das jetzt auch ein wenig befremdlich klingen mag. Aber auch Architektur kann töten bzw. Konflikte schüren.

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Fünf Fragen an Dr. Marina Langfeldt

Die Menschen hinter dem Mediationstag: Dr. Marina Langfeldt

Wir möchten Ihnen gerne einen Eindruck von den Menschen geben, die den Mediationstag 2019 gestalten werden. Dazu haben wir unseren Referentinnen und Referenten fünf Fagen gestellt. Viel Spaß beim Nachlesen!

Dr. Marina Langfeld, Gesicht und Schultern im Portrait

Bitte stelle Dich kurz vor. Dr. jur. Marina Langfeldt, Zertifizierte Mediatorin mit den Schwerpunkten Interkulturelle Mediation und Mediation im Gesundheitswesen, Oberstaatsanwältin a.D.

Wo hast Du Berührungspunkte zur Konfliktbewältigung? In der Strafjustiz, in der ich lange tätig war, geht es fast immer um die Lösung von Konflikten. Bei meinen Auslandseinsätzen für die EU in Albanien, Kroatien und der Türkei habe ich zusätzlich die Methoden der Interkulturellen Mediation schätzen gelernt. Inzwischen beschäftige ich mich intensiv mit medizin-juristischen Themen und Mediation im Gesundheitswesen.

Welches Thema möchtest Du uns beim Mediationstag näher bringen? Ich möchte den Mediatoren, die selbst keine Juristen sind, allgemeine Rechtskenntnisse nahebringen: hilfreich für die Mediation und für das tägliche Leben!

Was ist Deiner Meinung nach für ein friedliches Zusammenleben hilfreich? Ein Verständnis davon, dass ein Begriff wie die Menschenwürde in unterschiedlichen Kulturkreisen unterschiedliche Bedeutungen haben kann, ebenso wie die unterschiedliche Bedeutung des Wortes Pünktlichkeit in einer Familie.

Wenn Du die Möglichkeit hättest, eine konkrte Veränderung in unserer Gesellschaft maßgeblich zu bestimmen, was wäre Dein Projekt. Mein Projekt wäre die Gründung eines Dachverbandes von Umweltschutzorganisationen in Deutschland, um eine Institution wie den National Trust in Großbritannien zu schaffen mit dem Ziel, die Menschen für die Umwelt und deren Schutz zu begeistern.

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Fünf Fragen an Sabine Krause

Die Menschen hinter dem Mediationstag: Sabine Krause

Wir möchten Ihnen gerne einen Eindruck von den Menschen geben, die den Mediationstag 2019 gestalten werden. Dazu haben wir unseren Referentinnen und Referenten fünf Fagen gestellt. Viel Spaß beim Nachlesen!

Kopf und Schultern von Sabine Krause vor neutralem Hintergrund

Bitte stelle Dich kurz vor. Ich bin Sabine Krause, Inhaberin der Konfliktberatung KrauseMediation in Köln. Meine Tätigkeitsbereiche sind in der Wirtschaft und im Gesundheitswesen.

Wo hast Du selbst Berührungspunkte zur Konfliktbewältigung? Immer dort wo Menschen zusammen sind können Konflikte entstehen, die geklärt werden möchten, um das Miteinander optimal zu gestalten. Überall begegne ich diesen Herausforderungen, ob verknüpft mit meinen ehrenamtlichen Aufgaben (Mediation fördern e.V. / Initiative Mediation und Gesundheit e.V.), ob privat in der Familie mit Tochter und Mann oder mit Kunden sowie anderen DienstleisterInnen.

Welches Thema möchtest Du uns beim Mediationstag näher bringen? In der Arbeitswelt besteht häufig der Wunsch auf der Sachebene zu bleiben. Gefühle werden in der Wirtschaft skeptisch betrachtet und können Blockaden auslösen. Mediation ohne die Beziehungsebene geht jedoch nicht. Im Workshop blicken wir auf die Mediationskompetenz, die Emotionen und die dahinterliegenden Bedürfnisse berücksichtigt.

WasistDeinerMeinungnachfüreinfriedlichesZusammenlebenhilfreich Kooperation, ohne Wenn und Aber:-))

Wenn Du die Möglichkeit hättesteine konkrete Veränderung in unserer Gesellschaft maßgeblich zu bestimmen, was wäre Dein Projekt? Mein Projekt wäre die Balance zwischen Wertschätzung und Kritik, zum Wohle aller!

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Fünf Fragen an Klaus Cox

Die Menschen hinter dem Mediationstag: Klaus Cox

Wir möchten Ihnen gerne einen Eindruck von den Menschen geben, die den Mediationstag 2019 gestalten werden. Dazu haben wir unseren Referentinnen und Referenten fünf Fagen gestellt. Viel Spaß beim Nachlesen!

Klaus Cox mit weißem Hemd und Jackett über der Schulter in einem Park

Bitte stelle Dich kurz vor. Ich heiße Klaus Cox, bin verheiratet, habe mit meiner Frau 3 Söhne, wohne und arbeite in Köln. Beruflich bin ich in einer mittelgroßen Kölner Kanzlei von Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern seit ca. 28 Jahren als Anwalt und seit ca. 6 Jahren zusätzlich als Mediator und Wirtschaftsmediator tätig. Daneben engagiere ich mich in einigen sozialen Projekten.

Wo hast Du selbst Berührungspunkte zur Konfliktbewältigung? Als Anwalt weiß ich, für einen Mandanten und dessen Interessen vor Gericht zu streiten. Als Mediator weiß ich, wie sich auch festgefahrene Konflikte zwischen Menschen einvernehmlich und beiderseits interessengerecht lösen lassen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass die Mediation für beide beteiligten Parteien oft der bessere und kostengünstigere Weg zur Konfliktlösung ist.

Welches Thema möchtest Du uns beim Mediationstag näher bringen? Mein Vortrag beim Mediationstag handelt vom   Erfolgsgeheimnis der Mediation. Mir liegt daran, interessierte Teilnehmer über die tieferen Wirkungsweisen und Erfolgsfaktoren einer Mediation zu informieren und an konkreten Beispielen aufzuzeigen, wie man trotzt etwaiger Kommunikationshemmnisse und emotionaler Spannungen die Kommunikation aufrechterhalten und zu einer am Ende von beiden Seiten als gut empfundenen Lösung kommen kann.

Was ist Deiner Meinung nach für ein friedliches Zusammenleben hilfreich Hilfreich wäre, die eigenen Interessen und Bedürfnisse nicht höher einzustufen als die der anderen, Unterschiede nicht grundsätzlich als Trennendes sondern eher als Bereicherung zu empfinden, anderen Menschen grundsätzlich respektvoll und wertschätzend zu begegnen, ihnen mehr zuzuhören, aus Erfahrungen anderer zu lernen, Meinungen nicht ungefiltert zu übernehmen, sich Gemeinsamkeiten bewusst zu machen, gemeinsam etwas Schönes zu erleben, Vielfalt zu genießen.

Wenn Du die Möglichkeit hättest, eine konkrete Veränderung in unserer Gesellschaft maßgeblich zu bestimmen, was wäre Dein Projekt? Mein Projekt wäre, in Politik und Gesellschaft den inneren gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, sich mehr der gemeinsamen Werte und Bedürfnisse zu besinnen und allseits einen respektvolleren und toleranteren Umgang miteinander einzufordern. Hierzu würde ich als ersten Schritt in allen Gesellschaftsschichten und Altersgruppen eine breit angelegte Diskussion zu den Fragen anstoßen „In was für einer Welt würdest du gerne leben? Was kannst du hierfür tun? Was erwartest du von anderen?

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