Ein Abend voller Geschichten, Gemeinschaft und Aufbruch
Es gibt Momente, in denen man spürt, warum Menschen sich engagieren. Unser Mitgliedertreffen am Dienstag dieser Woche war genau so ein Moment: ein Abend, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unseres Vereins auf sehr besondere Weise miteinander verbunden hat. Wir hatten gleich zwei Anlässe zu feiern. Zum einen musste satzungsgemäß ein neuer Vorstand gewählt werden, was in unfassbarer Geschwindigkeit geschah – ein Zeichen für Vertrauen und Einigkeit der Mitglieder. Zum anderen durften wir auf zehn Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken – ein Jahrzehnt, in dem aus einer kleinen Idee ein lebendiges Netzwerk von Mediatorinnen und Mediatoren geworden ist.
Bewegend waren die Erinnerungen unserer langjährigen Mitglieder. Sie erzählten, wie es zur Gründung von Mediation fördern e.V. kam: von ersten Gesprächen über gemeinsame Visionen bis hin zu den vielen kleinen und großen Schritten, die notwendig sind, um einen Verein aufzubauen. Diese Erzählungen waren weit mehr als nostalgische Rückblicke. Sie machten spürbar, wie viel Herzblut, Mut und Beharrlichkeit in der Entstehung unseres Vereins stecken – und wie sehr dieser Geist uns bis heute prägt.
Ebenso bereichernd war der Blick nach vorn. Wir konnten neue Mitglieder willkommen heißen, die mit ihrer Offenheit und Motivation sofort Teil der Gemeinschaft wurden. Und auch solche, die noch gar nicht Mitglied sind, sich aber für uns und unser Netzwerk interessieren. Besonders gefreut hat uns, dass sich eines der neuen Mitglieder (Iris Sonntag) direkt für den erweiterten Vorstand zur Wahl gestellt hat – ein starkes Signal dafür, dass Engagement bei uns nicht nur willkommen ist, sondern sich sofort entfalten darf.
Gefreut haben wir uns zudem, dass Frau Nolde-Gallasch unserer Einladung gefolgt ist. Sie betreut seit zwei Jahren unsere Webseite. Die Mitglieder konnten auf diese Weise endlich einmal ihrer unsichtbaren Leistung im Hintergrund ein „Gesicht“ zuordnen.
In einer warmen, weihnachtlichen Atmosphäre kam es zu vielen Begegnungen: bei Antipasti, Torte und angeregten Gesprächen, die sich ganz natürlich ergaben und bis in den späten Abend hineinflossen. Es war ein buntes, fröhliches und zugleich besinnliches Zusammensein, in dem immer wieder spürbar wurde, was unseren Verein ausmacht: Offenheit, Neugier, gegenseitige Wertschätzung und die gemeinsame Überzeugung, dass Mediation einen Unterschied macht. Wer an diesem Abend dabei war, hat erlebt, wie inspirierend ein Netzwerk sein kann, in dem Menschen sich gegenseitig unterstützen, voneinander lernen und gemeinsam Ideen entwickeln. Genau diese Atmosphäre möchten wir pflegen – und wir freuen uns über jede Person, die diesen Weg mit uns gehen möchte.
Die nächsten zehn Jahre können kommen. Wir sind bereit – mit (nur teilweise) neuem Vorstand, gewachsener Gemeinschaft und vielen Ideen, wie wir Mediation in unserer Region weiter sichtbar und erlebbar machen können.




