Fünf Fragen an Heinz Pilartz

 

Die Menschen hinter dem Mediationstag: Heinz Pilartz

Wir möchten Ihnen gerne einen Eindruck von den Menschen geben, die den Mediationstag 2019 gestalten werden. Dazu haben wir unseren Referentinnen und Referentenfünf Fagen gestellt. Viel Spaß beim Nachlesen!

Heinz Pilartz sitzt auf einem Stuhl vor einer Metaplanwand und redetBitte stelle Dich kurz vor.  Dr. Heinz Pilartz, Familienvater, Mediziner, der viele Jahre in eigener Praxis hausärztlich tätig war. Seit 2001 bin ich auch Mediator, als ich zusammen mit meiner Frau überlegt habe, welche zukünftige gemeinsame Tätigkeit für uns gemeinsam denkbar sein könnte. Im Jahr 2009 habe ich die ärztliche Tätigkeit beendet. Seitdem arbeite ich als Berater und Mediator. Privat wandere und reise ich gerne, treffe mich viel mit Freunden und liebe es „zu basteln“, sei es im Garten, sei es mit Beton oder Holz…Ausserdem bin ich der „Hausmeister“ für meine Kinder.


Wo hast Du selbst Berührungspunkte zur Konfliktbewältigung? Ich biete als Selbstständiger meine Kompetenzen an. Dabei arbeite ich seit 2 Jahren mit meiner Tochter Charlotte zusammen: Wir begleiten Betriebe und Institutionen bei Teamkonflikten, in Änderungsprozessen und rund um das Thema >Integration von Krankheit in den Arbeitsalltag<. Es gibt Mediationen (mindestens 2 Konfliktparteien), aber auch Begleitung und Beratung von Einzelpersonen, Referententätigkeit und Schulungen. Damit habe ich viel zu tun.

Welches Thema möchtest Du uns beim Mediationstag näher bringen? …dass wir alle gemeinsam dafür verantwortlich sind, wie unser Miteinander funktioniert: Es sind nicht immer „die Anderen“, die unsere Zufriedenheit, Handlungsfähigkeit und Planungen stören. Es hat auch damit zu tun, wie wir mit diesen „Anderen“ sprechen, wie wir gemeinsame Wege möglich machen und ob wir realistisch und reflektiert unseren persönlichen Alltag strukturieren. Die Zielgruppe für meinen Vortrag ist die interessierte Öffentlichkeit. Ich hoffe, dass die Zuhörer etwas mitnehmen: Ich möchte aber nicht lehren, sondern motivieren und begeistern. Ich wünsche mir, dass meine Botschaft (auch ohne Mitschreiben) verstanden wird und einen Anstoß gibt, das Leben ein bisschen zu verändern.

Was ist Deiner Meinung nach für ein friedliches Zusammenleben hilfreich? Ich bin davon überzeugt, dass die Bereitschaft zur Kooperation = zur Suche nach gemeinsamen Wegen, Grundvoraussetzung dafür ist. Mediation ist da ein Schlagwort und ein Fachbegriff.

Wenn Du die Möglichkeit hättest, eine konkrete Veränderung in unserer Gesellschaft maßgeblich zu bestimmen, was wäre Dein Projekt? Projekte zur Förderung der Selbstverantwortung und zum würdevollen Umgang miteinander. Projekte, die uns befähigen sollen, für ein selbstbestimmtes Leben einzutreten und mit Zivilcourage für sich und andere einzutreten. Darüber reden und vor allem Vorleben. Referieren, Schreiben und vor allem authentisch sein.

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Sie haben Lust auf den Mediationstag 2019 bekommen?  Hier finden Sie das gesamte Programm