Fünf Fragen an Klaus Cox

Die Menschen hinter dem Mediationstag: Klaus Cox

Wir möchten Ihnen gerne einen Eindruck von den Menschen geben, die den Mediationstag 2019 gestalten werden. Dazu haben wir unseren Referentinnen und Referenten fünf Fagen gestellt. Viel Spaß beim Nachlesen!

Klaus Cox mit weißem Hemd und Jackett über der Schulter in einem Park

Bitte stelle Dich kurz vor. Ich heiße Klaus Cox, bin verheiratet, habe mit meiner Frau 3 Söhne, wohne und arbeite in Köln. Beruflich bin ich in einer mittelgroßen Kölner Kanzlei von Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern seit ca. 28 Jahren als Anwalt und seit ca. 6 Jahren zusätzlich als Mediator und Wirtschaftsmediator tätig. Daneben engagiere ich mich in einigen sozialen Projekten.

Wo hast Du selbst Berührungspunkte zur Konfliktbewältigung? Als Anwalt weiß ich, für einen Mandanten und dessen Interessen vor Gericht zu streiten. Als Mediator weiß ich, wie sich auch festgefahrene Konflikte zwischen Menschen einvernehmlich und beiderseits interessengerecht lösen lassen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass die Mediation für beide beteiligten Parteien oft der bessere und kostengünstigere Weg zur Konfliktlösung ist.

Welches Thema möchtest Du uns beim Mediationstag näher bringen? Mein Vortrag beim Mediationstag handelt vom   Erfolgsgeheimnis der Mediation. Mir liegt daran, interessierte Teilnehmer über die tieferen Wirkungsweisen und Erfolgsfaktoren einer Mediation zu informieren und an konkreten Beispielen aufzuzeigen, wie man trotzt etwaiger Kommunikationshemmnisse und emotionaler Spannungen die Kommunikation aufrechterhalten und zu einer am Ende von beiden Seiten als gut empfundenen Lösung kommen kann.

Was ist Deiner Meinung nach für ein friedliches Zusammenleben hilfreich Hilfreich wäre, die eigenen Interessen und Bedürfnisse nicht höher einzustufen als die der anderen, Unterschiede nicht grundsätzlich als Trennendes sondern eher als Bereicherung zu empfinden, anderen Menschen grundsätzlich respektvoll und wertschätzend zu begegnen, ihnen mehr zuzuhören, aus Erfahrungen anderer zu lernen, Meinungen nicht ungefiltert zu übernehmen, sich Gemeinsamkeiten bewusst zu machen, gemeinsam etwas Schönes zu erleben, Vielfalt zu genießen.

Wenn Du die Möglichkeit hättest, eine konkrete Veränderung in unserer Gesellschaft maßgeblich zu bestimmen, was wäre Dein Projekt? Mein Projekt wäre, in Politik und Gesellschaft den inneren gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, sich mehr der gemeinsamen Werte und Bedürfnisse zu besinnen und allseits einen respektvolleren und toleranteren Umgang miteinander einzufordern. Hierzu würde ich als ersten Schritt in allen Gesellschaftsschichten und Altersgruppen eine breit angelegte Diskussion zu den Fragen anstoßen „In was für einer Welt würdest du gerne leben? Was kannst du hierfür tun? Was erwartest du von anderen?

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Sie haben Lust auf den Mediationstag 2019 bekommen?  Hier finden Sie das gesamte Programm